Es hat sich irgendwie verinnerlicht, dass vermeidlich nur Frauen an Dehnungsstreifen leiden würden. Selbstverständlich ist das vollkommener Quatsch, sodass mit diesem Gerücht direkt eingangs aufgeräumt werden kann. Auch Männer können betroffen sein und es ist gar nicht selten, dass Mann auch an Dehnungsstreifen leidet. Das zeigt im Übrigen auch, dass eben nicht nur eine Schwangerschaft als Ursache für die Bindegewebeproblematik als Begründung dienlich sein kann oder? Denn sonst würde Mann ja wohl kaum in der Lage sein, ebenfalls an den ungeliebten Dehnungsstreifen zu leiden. Sie können also jeden treffen, aber die Begründungen dafür sind jedoch sehr unterschiedlich.

Die Ursachen für Dehnungsstreifen im Check

Es gibt viele Irrtümer, wenn es um die Dehnungsstreifen geht. Diese werden nämlich gerne als reine Schwangerschaftsstreifen bezeichnet und damit suggeriert der Begriff bereits, sie treten nur bei Schwangerschaften auf, was natürlich nicht stimmt. Im Gegenteil, weil sie viele Herren und Frauen treffen können und Männer werden bekanntlich nicht schwanger. Hinzu kommt, dass auch viele Frauen an Dehnungsstreifen leiden, obwohl sie nicht schwanger sind/waren. Damit ist ein kurzer Blick auf Ursachen gar nicht verkehrt, um zu erfahren, woran es wirklich liegen kann, dass die Streifen auf der Haut auftreten und um mehr Verständnis für den eigenen Körper, die Haut und den Alltag zu gewinnen. Denn viele Dehnungsstreifen entstehen aufgrund einer falschen Behandlung des Körpers.

Bodybuilding
Extremes Zunehmen
Extremes Abnehmen
Schwangerschaft
Hautalterung (Haut verliert ihre Zellstärke und an Elastizität )
Angeborene Bindegewebeschwäche

Mit diesen Ursachen haben wohl die wenigsten gerechnet oder? Okay, dass hier die Schwangerschaft erwähnt werden muss, ist klar. Doch sie zeigt auf, dass sie eben nur einer von vielen Gründen ist, wieso Dehnungsstreifen auftreten können und die Problematik hervorrufen.

Gegen Dehnungsstreifen hilft nicht viel

Anders, als viele Medien und Hersteller von „Wundersalben & Cremes“ behaupten, hilft nicht viel gegen die Entstehung von Dehnungsstreifen. Es ist natürlich möglich, den Körper vorsichtig an Gewichtsverluste und Gewichtszunahmen zu gewöhnen, um die Auswirkungen der Lederhaut zu verringern oder vermeiden, aber Salben oder Cremes helfen dabei nicht. Es stimmt auch, dass sie nach einiger Zeit verblassen und durch eine gewisse Bräune kaum zu entdecken sind. Damit dürfte klar sein, welchen Weg Mann und Frau einschlagen müssen, damit die Dehnungsstreifen das eigene Hautbild nicht verschlechtern ( Ästhetik ) und wieso mehr Aufpassen auf dem Körper sowie die Haut angesagt ist.

Der Körper ist das Sinnbild eines Menschen. Die Pflege, die Bewegung und mehr führen alle zu einem Ergebnis, eine gute Hautstruktur, ein besseres Aussehen (wenn erwünscht und es liegt im Auge der Betrachter ) und mehr. Doch wer sich wenig mit der Haut auseinandersetzt, viel isst, schnell ab- und zunimmt, beim Bodybuilding es übertreibt, der muss sich früher oder später nicht wundern, wenn die Dermis dies negativ in Form von Dehnungsstreifen würdigt. Deswegen gilt es, sowohl für Mann als auch Frau, genauer auf die Gegebenheiten und Lebensumstände zu achten, um wenigstens etwas vorbeugend eingreifen zu können.